Interreligiöse Begegnung

 

Im Schuljahr 2000/01 beschlossen die damalige Leiterin der Arbeitsgruppe "Interkulturelles Lernen" Frau Pape und der Gemeindereferent der benachbarten Gertrudisgemeinde Herr Haase, vor den Weihnachtsferien gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen ein interreligiöses Gebet zu begehen. Ziel dieser Veranstaltung sollte das gelebte

Miteinander der Religionen sowie die Erziehung zur Toleranz gegenüber Andersgläubigen sein.

 

Seitdem treffen sich die Jahrgangstufen fünf und sechs am letzten Tag vor den Weihnachtsferien in der Gertrudiskirche, um dort eines gemeinsamen Themas zu gedenken. Vertreter der beiden christlichen Kirchen sowie Vertreter des muslimischen Glaubens gestalten gemeinsam mit den SuS diese interreligiöse Begegnung.

Jeweils im zwei Jahre Rythmus werden dabei zwei Themen behandelt:

Zum einen das Thema "Verschiedene Wurzeln – gemeinsam handeln",

zum anderen "Mithelfen statt mitleiden".

Während die Schülerinnen und Schüler beim ersten Thema sich ihrer Herkunft bewusst werden und gemeinsam in ihren Klassen überlegen, wie ein friedvolles Zusammenlernen und Zusammenleben an der Gertrud – Bäumer – Realschule gewährleistet werden kann, befassen sie sich im Jahr darauf beim zweiten Thema mit einer aktuellen Notsituation in der Welt.

 

Interkulturelles Lernen

 

Die Arbeitsgruppe "Interkulturelles Lernen", nun unter der Leitung von Frau Sallen, beschloss eine ähnliche Veranstaltung in den siebten und achten Jahrgängen durchzuführen, die aber nun in einer Moschee stattfinden sollte.

Seit dem Schuljahr 2013/14 finden nun diese interreligiösen Begegnungen im Imam Malik Zentrum an der Mallinckrodtstraße statt.

Die Themen dieser Veranstaltungen sind:

Klasse 7: "Solidarität zeigen – teilen: Der Kauf von Fair-Trade-Produkten"

Klasse 8: "Verzichten – ein Gewinn?"

 

Für die nächsten Jahre plant die Arbeitsgruppe eine Ausweitung der Begegnungen auch für den neunten und den zehnten Jahrgang. Ziel wird dabei sein, weitere religiöse Räume zu finden, um dem interkulturellen Anspruch der Veranstaltungen gerecht zu werden.