Internationale Förderklasse (IFK) an der Gertrud-Bäumer-Realschule

Bereits im Schuljahr 2013/14 wurde an der Gertrud-Bäumer-Realschule die erste IFK mit 18 Schülerinnen und Schülern eingerichtet.

 

Die Schülerinnen und Schüler kamen aus der Ukraine, aus Polen, Bulgarien, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien (Marokko), Rumänien und aus der Türkei und lebten erst seit wenigen Wochen in Deutschland und konnten überhaupt kein Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler waren zwischen 10 und 15 Jahre alt.

 

Gemeinsam lernten sie in der IFK Deutsch bei Frau Ewen, darüber hinaus hatten sie Erdkunde und Biologie bei Frau Peuckmann. Frau Ewen unterrichtete sie außerdem in Kunst und Mathematik, bis Frau Nolte den Mathematikunterricht übernahm. Im Laufe des Schuljahrs kam auch Sport bei Herrn Wilke hinzu.

 

Nach zwei Schuljahren wechselten die Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen; ein Schüler konnte bereits nach eineinhalb Jahren in die 9. Klasse wechseln, er verließ im letzten Schuljahr unsere Schule mit dem Realschulabschluss mit Qualifikation und hat eine Lehrstelle.

 

Seit 2015/16 haben wir zwei Internationale Förderklassen.

 

Die IFK1 wird von Frau Ewen geleitet. Neben Deutsch haben die Schülerinnen und Schüler die Fächer Geschichte bei Herrn Müller, Mathematik bei Frau Nolte, Erdkunde bei Frau Peuckmann, Sport bei Herrn Wilke und Kunst bei Frau Ewen.

 

Die IFK2, die zum 2. Halbjahr des Schuljahrs 2015/2016 eingerichtet wurde, wird von Frau Hinsenbrock geleitet.

 

In diesen beiden IFKs kommen die meisten Schülerinnen und Schüler aus Syrien und Rumänien. Es gibt aber auch Schülerinnen und Schüler aus dem Irak, dem Iran, aus Afghanistan, Bulgarien, Albanien, Kroatien, Mazedonien, Spanien (Marokko und Guinea) und Ghana.

 

So heterogen die Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Herkunft und Alter sind, sind sie es auch bezüglich ihres Leistungsvermögens; einige Schülerinnen und Schüler haben Förderbedarf, andere Schülerinnen und Schüler lernen so schnell und so gut die deutsche Sprache und zeigen auch in den anderen Fächern so überragende Leistungen, dass sie nicht die vollen zwei Jahre in der IFK bleiben müssen, sondern schon eher in eine Regelklasse wechseln können.

 

Schülerinnen und Schüler, die schon 16 Jahre alt sind, wechseln zum Schuljahresende in eine IFK an einem Berufskolleg, um dort ihren Schulabschluss zu machen.